Das Amt Halle (Westf.)

Die in der Franzosenzeit (1806–1813) eingerichteten Kantone wurden durch die Landgemeindeordnung für die Provinz Westfalen 1841 mit Wirkung zu 1843 durch Ämter abgelöst. Diese waren die unterste Verwaltungsinstanz und wurden von zunächst von durch die Regierung ernannten Amtmännern, später von Amtsbürgermeistern geführt. Nach dem Zweiten Weltkrieg hießen die Leiter der Ämter Amtsdirektoren.

 

  • 1969 erfolgte eine kommunale Neugliederung: Eingliederung der Gemeinden Ascheloh, Eggeberg, Gartnisch des Amtes Halle in die Stadt Halle (Westfalen).
  • Durch das Bielefeld-Gesetz wurde das Amt Halle (Westfalen) zum 1. Januar 1973   in die Gemeinde Steinhagen (Westfalen) mit Amshausen und Brockhagen, und in die Stadt Halle (Westfalen) mit den Ortsteilen Ascheloh, Bokel, Eggeberg, Gartnisch, Halle (Westfalen), Hesseln, Hörste, Kölkebeck und Künsebeck geteilt.

 

Die Stadt Halle (Westfalen) ist Rechtsnachfolgerin des Amtes Halle (Westfalen).

 

Das ehemalige Amtshaus wurde am 8. August 1910 eingeweiht. Während sich die Amtsräume im Erdgeschoss befanden, wurde das Obergeschoss vom Amtmann bewohnt. Das Gebäude wird heute von der Stadt als Rathaus II genutzt.

 

Lage des Amtes Halle (Westf.) im Kreis Halle (Westf.)
Die Gemeinden des Amtes Halle (Westf.)
Das ehemalige Amtshaus Halle (Westf.)